5 Sachen, die ich machen werde wenn mein Kind in den Kindergarten kommt

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Mein einziger Sprössling wird bald 3 Jahre alt und es ist Zeit für ihn sein soziales Leben im Kindergarten zu beginnen. Die ersten drei Jahre seines Lebens waren eine wunderschöne Erfahrung und gleichzeitig ein heftiger Zusammenprall von Vorstellungen und Realität. Jede Mutter weiß wovon ich spreche. Mit dem Stillen verschwand jeder Hauch von den bis dato genossenen Freiheiten. Während ich mir in den letzten Wochen die Haare gerauft habe um mit der nächsten Trotzphase leben zu können, habe ich die Tage gezählt bis der Kindergarten startet. In der Freizeit habe ich eine Liste der Aktivitäten gemacht, die ich unternehmen werde wenn ich mehr Freiheit habe (also bis Mittag).

1.Schoppen gehen und die ausgesuchten Kleidungsstücke anprobieren!

Ja, das war eine lange Zeit nicht möglich. Die einzigen Möglichkeiten, die übrig blieben waren: Online-schoppen, kaufen ohne anzuprobieren (nicht zu empfehlen!) oder nichts mehr kaufen. Habt ihr je gedacht, dass es so was wie „Mutti-Stil“ gibt? Das ist kein Stil, es ist Mangel an Möglichkeiten! Gott sei Dank fürs Online-Schoppen! Sonst würde ich auch jeden Tag Jogginghose tragen.

  1. Ausflug zu Ikea.

    Allein die Zeit bei Ikea zu verbringen ist stressig genug, aber wenn man es mit einem Kleinkind wagt, ist es wie beten um eine Katastrophe. Es wird Zeit für neue Hausdeko!

  2. Den halben Tag im Bett verbringen.

    Das ist mir seit meiner Studentenzeit nicht passiert.

  3. Ein Frühstücks-Date mit Ehemann.

    Frühstücks-Dates sind in! Ich kenne ein Lokal mit tollem Frühstücksbuffet das immer voll ist. Um an einem gewöhnlichen Mittwoch zu frühstücken braucht man eine Reservierung. Ruhe beim Frühstück ist in der Elternwelt auch zur Luxusware geworden.

  4. Bücher lesen

    Ich habe bestimmt 20 Bücher, die darauf warten gelesen zu werden und die Liste wächst! Ich kaufe viel zu viele Bücher, die mich begeistern und habe dann keine Zeit sie zu lesen. Jetzt sind sie dran.

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Das war der Plan, aber die Realität ist etwas anders. Am ersten Tag, als ich vom Kindergarten weggeschickt wurde habe ich im Auto gesessen und geweint, weil ich mein Kind vermisst habe. Am zweiten Tag habe ich in seinem Zimmer geweint und auf ihn gewartet. Da kommt man doch wieder zu dem Entschluss, dass man das genießen sollte was man gerade hat, weil es uns später fehlen wird.

Bis heute habe ich keine Zeit für die oben genannten Aktivitäten gefunden. Es ist für mich ein Rätsel wie es möglich ist, dass ich um 5.30 aufstehe, ständig etwas mache und es ist kein Ende in Sicht. Letztendlich lande ich um 20 Uhr komplett erschöpft auf der Couch. Ich muss mir das näher ansehen und umorganisieren.

Bis bald!

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